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Allgäuer Burgenverein
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Neues Quartier für die Burg. Allgäuer Burgenmuseum jetzt auf der Burghalde
[Kreisbote, 04.01.05, S. 4]

Kempten - Das Allgäuer Burgenmuseum, einst in der Westendstraße 21 in Kempten beheimatet, ist vor über einem Jahr auf die Burghalde Kempten umgezogen. Diese Umquartierung war für den Allgäuer Burgenverein als Träger und Initiator des Museums der Anlass, das Museumskonzept zu ändern. Seit Anfang Dezember ist nun der erste Abschnitt der neuen Ausstellung für Besucher zugänglich.
Gezeigt wird in zahlreichen Zeitfenstern die Entwicklungsgeschichte der Allgäuer Burgen von der klassischen Burgenzeit im 12. und 13. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart. Jede Epoche beeinflusste den Baustil und das Erscheinungsbild unserer Burgen. Sie wurden nach Zerstörungen repariert, um- und ausgebaut oder oft schon nach 200 bis 300 Jahren Nutzung wieder verlassen und abgebrochen. Nur einige wenige wurden zu Schlössern umgebaut und blieben bis heute bewohnt. Die meisten Allgäuer Burganlagen sind heute nur noch als Ruinen oder Burgställe überliefert.
Das Museum gewährt einen repräsentativen Einblick in die faszinierende Burgenwelt des Allgäus. Ein Schwerpunkt des Museums ist das Thema „Wohnen und Haushalt auf den Allgäuer Burgen“. Ausgesuchte Originalobjekte und hochwertige Nachbildungen von Gebrauchsgegenständen und Geschirr vermitteln einen Einblick in die „gute Stube“ der Adelsfamilien des Allgäus im Wandel der Zeit.
Originalfundstücke von vielen Burgruinen und Burgställen des Allgäus ergänzen die Zeitreise ins Mittelalter. Leihgaben aus privater Hand sowie aus den Beständen des Allgäu-Museums gehören zu den neuen, bisher noch nie ausgestellten Exponaten des Burgenmuseums. Neu ist auch eine Bildschirmpräsentation zu den Burgen des Allgäus.
Im Rittersaal der Burghalde werden außerdem Waffen, eine Ritterrüstung aus dem 16. Jahrhundert und eine rekonstruierte Rittertafel mit Bänken und Burgenmodelle von Klaus Küster, dem Begründer des Allgäuer Burgenmuseums gezeigt. Eine Erinnerung an den Pionier der Allgäuer Burgenforschung, Otto Merkt, und eine Allgäuer Burgenkarte dürfen nicht fehlen. Im geplanten zweiten Abschnitt des Burgenmuseums, der 2005 präsentiert werden soll, kann dann unter anderem eine komplette Burgwohnung des 13. Jahrhunderts im Modellmaßstab 1:5 besichtigt werden.
Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Wärterhauses auf der Burghalde werden von der Stadt Kempten zur Verfügung gestellt. Die Einrichtung des Museums wird weiterhin zu 90 Prozent durch ehrenamtliche Arbeit von Mitgliedern des Allgäuer Burgenvereins bewältigt. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Mitgliedsbeiträge des Allgäuer Burgenvereins sowie Spenden und Zuschüsse. „Daher sind wir stets auf der Suche nach Sponsoren“, erklärt Museumsleiter Herrn Roger Mayrock.
Das Allgäuer Burgenmuseum ist samstags und sonntags zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder bis 16 Jahren.
spf

 

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